AGENTUR FÜR BESICHTIGUNGEN IM HISTORISCHEM KONTEXT   - -   GRUPPENFÜHRUNGEN   - -   AGENTUR FÜR BESICHTIGUNGEN IM HISTORISCHEM KONTEXT   - -   TAGESFÜHRUNGEN   - -   AGENTUR FÜR BESICHTIGUNGEN IM HISTORISCHEM KONTEXT   - -   MOTORRADTOUREN   - -   AGENTUR FÜR BESICHTIGUNGEN IM HISTORISCHEM KONTEXT   - -   MILITÄRHISTORISCHE UNTERWEISUNGEN   - -   AGENTUR FÜR BESICHTIGUNGEN IM HISTORISCHEM KONTEXT   - -   WOCHENENDTOUREN   - -   .

Ostpreußenstellung

 

Der Ostpreußenverteidigung kam auf Grund ihrer direkten Nähe zur russischen Grenze eine doppelten Aufgabe zu. Im ersten Weltkrieg wurde nur in Ostpreußen auf deutschen Reichsgebiet gekämpft. Ansonsten fanden alle anderen Kampfhandlungen auf den Teretorien anderer Länder statt. Die Ostpreußischen Stellungen wurden gebaut, um eine solche Möglichkeit eines erneuten Eindringens auf deutsches Reichsgebiet zu verhindern. Durch Einbindung der Masurischen Seenkette wurden mehrere Bunkerketten rund um Ostpreußen an der Ostseite aufgebaut. In Vorbereitung des Baus der Führerhauptquartiere Askania 1 bis 3 zum Fall Barbarossa (Überfall auf Rußland) wurde die Lage der Ostpreußenverteidigung mit in die Sicherrung des FHQ Askania 1 mit eingeplant. Gerade dieser zusätzliche Schutz führte dazu, das aus dem FHQ Askania 1 das FHQ Wolfsschanze wurde.

Zum Bau der Bunker lagen die gleichen Baupläne zu Grunde wie den Bunkern im Westen.

1944, als Gauleiter Koch die Macht im Gau Ostpreußen und Königsberg hatte, kam eine neu Bunkerart zum bestehenden Ausbau hinzu, die nicht in das bisherige Konzept gehörte:

Die Legende sagt aus, das Koch einen Schwager hatte dem ein Betonwerk gehörte. Um Aufträge des Reichs zu vermitteln ließ Koch Betonröhren (Kanalisation) senkrecht in die Erde graben, so das ein Soldat drin stehen konnte. Er ließ diese Röhren entweder offen wie ein Tobrukstand oder noch mit einem 6 Schartenaufsatz aus Beton als KOCHBUNKER in die Stellungen einbauen.

        

Da in Ostpreußen dem heutigen Masuren in Polen wenig Schrottsammlung und Zerstörung erfolgte, lassen sich in den Resten der Bunker bessere Details finden, als in den anderen drei Bunkerlinien zusammen.

 

Beim Rückzug der Deutschen Wehrmacht wurde der Befehl zur verbrannten Erde ausgeführt. Es wurden auch Brücken gesprengt, deren Reste Heute so nirgends noch sehen sind.

 

Zur persönlichen Besichtigung

 

 

Copyright ©2017 | 22.09.2017